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Peter Zeillinger
Nachträgliches Denken
Skizze eines philosophisch-theologischen Aufbruchs im Ausgang von Jacques Derrida. Mit einer genealogischen Bibliographie der Werke von Jacques Derrida
Reihe: Religion - Geschichte - Gesellschaft
Bd. 29, 2002, 296 S., 35.90 EUR, 35.90 CHF, gb., ISBN 3-8258-6144-9


Dieses Buch versucht das Denken des franz. Philosophen Jacques Derrida (* 1930) für die Theologie nicht nur wahr-, sondern auch ernst zu nehmen. In Reaktion auf eine global gewordene "Grundlagenkrise" (von J. B. Metz theologisch als "Gotteskrise" diagnostiziert) wird die spezifische Wahrnehmung des Verlusts unhinterfragbarer Gewissheiten im Werk selbst nachgezeichnet. Derridas konsequent "performatives Schreiben" lässt die Dekonstruktion dabei, entgegen weit verbreiteter Meinung, als einen praxisfundierenden, das Wagnis konkreten Engagements kriteriologisch eröffnenden Diskurs erkennen, der sogar die notwendige Möglichkeit von Theologie philosophisch artikuliert. Prägende "Begriffe" wie différance, Spur und Schrift, das donc, die Erfahrung des Unmöglichen, sowie das notwendige Sprechen im Modus des Vielleicht, werden in einer genealogisch-chronologischen Lektüre aus den Texten Derridas selbst herausgearbeitet.





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