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Alexandra Wenck
Zwischen Menschenhandel und 'Endlösung'
Das Konzentrationslager Bergen-Belsen
Reihe: Geschichte des Holocaust/History of the Holocaust
Bd. 11, 2020, 526 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14621-2


"Das Standardwerk zur Geschichte insbesondere des Austauschlagers im KZ Bergen-Belsen. Auf breiter Quellengrundlage gründlich recherchiert und auf dem neuesten Forschungsstand."

Jens-Christian Wagner, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

"Für die Erforschung der Konzentrationslager im Kontext des Massenmordes an den Juden Europas liegt hier ein unverzichtbares Buch vor." 

Johannes Tuchel ("Das politische Buch")

Neben Auschwitz wird das Konzentrationslager Bergen-Belsen als Synonym der nationalsozialistischen Lager begriffen.  Doch die Entwicklungsgeschichte des "Aufenthaltslagers Bergen-Belsen" zeigt welche Sonderrolle Bergen-Belsen innerhalb des Konzentrationslager-Systems eingenommen hat.

Von einem anfänglichen Sammellager für Austauschzwecke wird Bergen-Belsen zu einer der letzten Stationen innerhalb der nationalsozialistischen "Endlösung". 

Die Geschichte des Lagers und das Schicksal seiner Insassen werden im Buch im Kontext der verschiedenen Austausch- und Freikaufverhandlungen rekonstruiert.  Das erklärte Ziel der Nationalsozialisten blieb die Ermordung der Juden. Doch mit der "Idee" Bergen-Belsen öffnete sich eine kleine Tür aus dem todbringenden Lagersystem. Realität sind etwa 52.000 Tote, deren letzte Leidenszeit nicht beschrieben werden kann, aber durch nüchterne Protokolle und Berichte Überlebender erinnert werden soll.  

Alexandra Wenck ist Historikerin. Sie war Fellow des Centers of Advanced Holocaust Studies (US Holocaust Memorial Museum), Mitarbeiterin der Unabhängigen Expertenkommission: Schweiz - Zweiter Weltkrieg und der Historikerkommission der Republik Österreich.





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