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Ekkehard Grundmann
Gerhard Domagk - der erste Sieger über die Infektionskrankheiten
Reihe: Worte - Werke - Utopien Thesen und Texte Münsterscher Gelehrter
Bd. 13, 2. Auflage, 2018, 208 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14046-3


Man weiß das heute nicht mehr: Früher starben allein in Deutschland jährlich Hunderttausende an bakteriellen Infektionskrankheiten. Gerhard Domagk, Professor für Pathologie der Universität Münster und Leiter des Instituts für Experimentelle Pathologie der Bayerwerke in Wuppertal, fand 1934 die Heilwirkung der Sulfonamide, der Vorgänger der Antibiotica. Dafür erhielt er 1939 den Nobelpreis für Medizin. 1943 fand er das erste Heilmittel gegen Tuberkulose, damals eine Weltseuche. "Es ist leichter, Tausende von Menschenleben zu vernichten, als eines zu erhalten". Das schrieb Domagk kurz nach Beginn des 2. Weltkrieges, als er wegen des Nobelpreises im Gefängnis saß. Er hat Millionen Menschen gerettet. Er starb 1964 im Alter von 69 Jahren. Sein Grab liegt im Waldfriedhof Lauheide bei Münster.

Ekkehard Grundmann (* 1921), 1963 - 1971 Direktor des Instituts für Experimentelle Pathologie der BAYER AG. 1971 - 1987 Direktor des Instituts für Pathologie der Universität Münster. 1971 - 1981 Vorsitzender der Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten NRW, seit 1981 Ehrenvorsitzender. 1982 - 1993 Vorsitzender des Tumorzentrums Münsterland, seit 1993 Ehrenvorsitzender. Ehrenpromotionen der Univ. Düsseldorf und der Univ. Concepcion/Chile. Großes Bundesverdienstkreuz.





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