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Lilia Uslowa
Hybride Ostidentität
Das wunderbare Gefühl angekommen zu sein. Fallgeschichten mit Bulgaren, DDR-Bürgern, Ostdeutschen, Künstlern und Akademikern
Reihe: Kulturwissenschaft / Cultural Studies / Estudios Culturales / Études Culturelles
Bd. 56, 2018, 280 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13976-4


Die Osthybridität spiegelt nicht nur die Art und Weise wieder, wie Bedürfnisse des Ostbürgers thematisiert werden, sondern gibt Aufschluss über Strukturen, Erinnerungen, Erfahrungen und Wertesysteme, die die hybride Identitätsdynamik nach 1990 prägen. Des Weiteren werden kollektivspezifische Identitätsmerkmale des sozialistischen Bürgers rekonstruiert, die als Wir-Identität die Ostidentität nachhaltig beeinflussen. Diese Studie befasst sich mit den Erinnerungen an das sozialistische Dasein bis 1990 sowie mit der gegenwärtigen Lage, welche mittels einer umfangreichen Fallgeschichten-Forschung untersucht wurde. Verdeutlicht wird, wie die zerstörte Kontinuität einer Biografie die neu entstandene Osthybridität konstituiert.

Lilia Uslowa ist promovierte Ethnologin, Lektorin für Geschichte, Landeskunde, Recht etc. und Sachbuchrezensentin.





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