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Stanyo Dinov
Das Herkunftslandprinzip bei grenzüberschreitenden Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen im Europäischen Wirtschaftsraum
Aspekte der Dezentralität versus Zentralisierung bei der Bankenaufsicht
Reihe: Europäisches Wirtschaftsrecht
Bd. 17, 2018, 488 S., 59.90 EUR, 59.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13883-5


Das Herkunftslandprinzip ist ein grundlegendes Prinzip der dezentralen Banken-, bzw. Finanzaufsicht im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Das Prinzip wird parallel zu den Prinzipien der gegenseitigen Anerkennung und der Einheitszulassung angewendet und trägt als Teil des Konzepts der Mindestharmonisierung zum Wettbewerb der nationalen Rechtsordnungen bei. Das auf Mindestharmonisierung basierte System der dezentralen Banken-, bzw. Finanzaufsicht weist allerdings auch bestimmte Nachteile im Vergleich zur Zentralaufsicht auf. Die vorliegende Arbeit vergleicht beide Modelle vor dem Hintergrund der Finanzreformen in der EU nach der Finanz- und Schuldenkrise 2007. Darüber hinaus werden Alternativlösungen präsentiert und ein Modell vorgeschlagen, das die Bedürfnisse der Finanzaufsicht innerhalb der Europäischen Union bzw. (des) EWR optimal lösen kann.





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