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Sportwissenschaft Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-12615-3
Sportwissenschaft

Ein Schwerpunkt des sportwissenschaftlichen Programms des LIT Verlags liegt auf der Sportgeschichte. Wenn heute selbst die Vergabe eines Fußballturniers, das im Jahre 2022 stattfindet, zum Medienereignis wird, so ist es erst recht interessant, sich die Anfänge mancher Sportarten vor Augen zu führen.
Auch die Sportsoziologie und die Sportpädagogik haben bei uns ihren festen Platz. Hervorzuheben sind auch die Titel aus dem Bereich der Sportpublizistik. Allen, die schon einmal davon geträumt haben, selbst Sportereignisse live im Hörfunk oder im Fernsehen zu kommentieren, sei der Titel "Traumberuf Sportjournalismus" ans Herz gelegt.

Bei Fragen zum Fachgebiet Sportwissenschaft wenden Sie sich bitte an Frau Isabel Opatz.
Neuerscheinungen

Geschichte des Turnens in Norddeutschland -- Christian Becker, Bernd Wedemeyer-Kolwe, Angelika Wolters (Hg.)

Jahrbuch 2017 der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft e.V. -- Jürgen Court, Arno Müller (Hg.)

Neue Denkwege im Sport -- Manfred Franz, Detlef Köpke

Einflussfaktoren auf das sportliche Freizeitverhalten -- Ursula Rosner, Birgit Ostermayer

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Empfehlungen

Peter Kühnst
Totalitäre Körper-Kultur
Ein Jahrhundert Leistungssport

Historisch konsequent, mit sprachlicher Gewalt und treffend illustriert zeichnet Peter Kühnst die Geschichte des Leistungssport der letzten 100 Jahre nach.

Im Mussolinismus Italiens findet er die Rezeptur dieser athletischen Mobilisierung, die im sog. Dritten Reich auffällig nachgeahmt wurde. In der Militärdiktatur "DDR" gehen diese aktionistische Versportung und Militarisierung bis 1989 Hand in Hand. Hier trifft man auf das anmaßende Motto des italienischen Faschismus, das Walter Ulbricht sächsisch wiederholte: "Sportler sind Diplomaten im Trainingsanzug". Sein Hexenmeister dafür war der ehemalige Vorzeige-Hitler-Junge Manfred Ewald, dem der Autor einen Rassismus elitären Ariertums attestiert.

Die "geheimen Untiefen" des bundesdeutschen Sports zeichnet Kühnst in der "Ära Tröger" auf. Er trifft in diesem zähen undemokratischen Milieu u.a. auf die SS-Vergangenheit der "großen Sport-Funktionäre" Ritter von Halt, Willi Daume und Karlheinz Gieseler - die bis 1989 bzw. 1992 den Sport der Bundesrepublik Deutschland angeführt haben. Mit der Olympiabewerbung "Berlin 2000" ist der Tiefpunkt der olympischen Geschichte in Deutschland ans Licht geholt. Vor solchem Hintergrund eines skandalreichen Darwinismus schließt der Autor mit der Einsicht, dass diese 100jährige Kulturgeschichte eine missverstandene Antike und eine gescheiterte Moderne ist.

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Aktuelle Meldungen

Doping-Kinder des Kalten Krieges - Buchpräsentation
Samstag, 18.10.2014, 12.30
"Haus der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur", Kronenstraße 5, 10117 Berlin.
Cornelia Reichhelm, von der Bundesrepublik Deutschland anerkanntes Dopingopfer und ehemalige DDR-Hochleistungs-Ruderin, als Jugendliche im Alter von 13 Jahren bereits gedopt, ist in die Tretmühle des DDR-Hochleistungssports geraten. Ihr Leben wird sowohl geprägt von schweren Dopingschäden, als auch von einer immer wiederkehrenden Begegnung mit der Stasi, bis heute. Vor dem Hintergrund des geheimen Staatsplanes 14.25 erfährt sie nach 20 Jahren von Doping-Forschungs-Programmen und Menschen-Experimenten an jungen Sportlern.
Sie wird konfrontiert mit einem unfassbaren Ausmaß des Dopingbetruges und zugleich mit der Vertuschung und Verharmlosung dieser Problematik bis hin zur Verleumdung der Opfer, während die Täter von der Bundesregierung und vom Sportbund geschützt werden.
Im Rahmen der Tagung "25 Jahre gesamtdeutscher Sport aus der Perspektive der Doping-Geschädigten" des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins am 18.10. präsentiert ihr autobiographisches Buch. Doping-Kinder des Kalten Krieges

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