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Rechtswissenschaft Kriminologie Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-90950-3
Rechtswissenschaft

Die Rechtswissenschaft ist bei Nicht-Juristen vielfach als ein sprödes Paraphrasieren von Rechtsnormen verschrien. Dass dem keinesfalls so ist, zeigt sich im weit gefächerten interdisziplinär angelegten juristischen Fachprogramm des LIT Verlages.
Zahlreiche renommierte Autorinnen und Autoren sowie Herausgeberinnen und Herausgeber haben bislang dazu beigetragen, das anspruchsvolle und lebendige juristische Fachprogramm zu gestalten.
Dieses führt von der Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie über das Öffentliche Recht, Staatsrecht und Internationale Recht bis zum Wirtschafts-, Finanz- und Handelsrecht. Abgerundet wird all dies durch die Bereiche Strafrecht und die Kriminologie.

Bei Fragen zum Fachgebiet Rechtswissenschaft wenden Sie sich bitte an Herrn Guido Bellmann.
Neuerscheinungen

Kurzanleitung zur Quellenexegese im Römischen Recht -- Christoph Becker

Maritime Law - Current Developments and Perspectives -- Peter Ehlers, Marian Paschke (Eds.)

Rechtliche Aspekte der Systemmedizin -- Henrike Fleischer

Vertrauen in der Stadt - Vertrauen in die Stadt -- Meike Hecker

Die Frankfurter "Euthanasie"-Prozesse 1946-1948 -- Andreas Jürgens, Jan Erik Schulte (Hg.)

Die Prohibitionspolitik als Element sozialer Kontrolle -- Yannick Möller

Aktiengesellschaften des 19. Jahrhunderts -- Stefan Müller

55 Jahre Kampf für Frauenordination in der katholischen Kirche -- Ida Raming

A Question For Humanity -- Hülya Simga

Schutz von Schiedsvereinbarung und vereinbarter Vertraulichkeit bei Insolvenzeröffnung -- Martin Strauch

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Empfehlungen

Jan Engberg, Karin Luttermann, Silvia Cacchiani, Chiara Preite (Eds./Hg.)
Popularization and Knowledge Mediation in the Law. Popularisierung und Wissensvermittlung im Recht

This volume widens the scope of Legal Linguistics from the traditional focus on performative texts like statutes to the popularization of legal knowledge for different purposes. The chapters, written in English, German or French, discuss the theoretical basis and methods and investigate popularization efforts by national institutions, law firms and community websites. The objects of study cover a variety of modes and media from different national contexts reaching from print folders over online written texts to YouTube videos and movies.

Jan Engberg is Professor of Knowledge Communication at the University of Aarhus, Denmark.

Karin Luttermann is Professor of German Language and Linguistics at the University of Eichstätt-Ingolstadt, Germany.

Silvia Cacchiani is research fellow in English Language and Translation at the University of Modena and Reggio Emilia, Italy.

Chiara Preite is Associate Professor in French Language and Translation at the University of Modena and Reggio Emilia, Italy.


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Aktuelle Meldungen

Zentren und Peripherien in der Geschichte des Rechts
Der 42. Deutsche Rechtshistorikertag findet vom Sonntag, 16. September 2018 bis Donnerstag, 20. September 2018 (Exkursionstag) in Trier statt. Er steht unter dem Generalthema „Zentren und Peripherien in der Geschichte des Rechts“.

Die Wahl des Themas ist zum einen durch aktuelle Konfliktlagen und zum anderen durch den Tagungsort Trier angeregt. Die Stadt Trier war nämlich in ihrer Geschichte schon Zentrum und Peripherie“  – und zuweilen, je nach Blickwinkel, beides zugleich: in der Spätantike war Trier eines der Zentren des römischen Reiches, später bedeutender Bischofssitz und Zentrum des Kurstaates, aber auch Hauptort eines Departements an der Peripherie des napoleonischen Kaiserreichs und des preußischen Staats. Heute liegt die Stadt im äußersten Westen Deutschlands, zugleich aber in unmittelbarer Nachbarschaft der Machtzentren der Europäischen Union.

Die Spannung zwischen Zentrum und Peripherie ist nicht nur eine Konstante der Trierischen Stadtgeschichte, sondern auch ein Leitmotiv der Rechtsgeschichte aller Epochen und macht sich nicht zuletzt auch in einer Reihe von politischen Konflikten und Problemlagen der Gegenwart geltend. Man denke nur auf die Verselbständigungs- und Autonomiebestrebungen in einzelnen Regionen Europas , denen das Gefühl zugrunde liegt, von einer Zentrale („Madrid“, „London“) mit den eigenen Interessen nicht hinreichend berücksichtigt und „an den Rand gedrängt“ zu werden. In dieselbe Richtung zielt des Weiteren der Vorwurf der Gängelung und Bevormundung durch „Brüssel“, wie er von Kritikern des Europäischen Einigungsprozesses immer wieder erhoben wird. Stets geht es in diesen Konflikten und Auseinandersetzungen auch um die Frage, inwieweit das Recht der Zentrale übernommen und akzeptiert wird oder sich das „eigene“ Recht behaupten soll.

Der LIT Verlag präsentiert seinen druckfrischen Katalog Rechtswissenschaft und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!

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