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Ethnologie Neuerscheinungen Cover 3-643-14294-8
Ethnologie/Anthropologie

Die "Ethnologie" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Es schlägt dabei bewußt eine Brücke zwischen der (außereuropäischen) Ethnologie und der Europäischen Ethnologie bzw. Empirischen Kulturwissenschaft. Regionale Zugänge (Europa, Asien, Afrika, Lateinanmerika, Ozeanien) finden neben thematischen Zugängen zu wichtigen Teildisziplinen (Medizin-, Religions-, Historischen-, Rechts-, Entwicklungsethnologie) eine angemessene Berücksichtigung.

Über die aktive Förderung englisch-sprachiger Titel ist LIT Verlag zu einem international anerkannten Fachverlag in der Ethnologie geworden.

Bei Fragen zum Fachgebiet Ethnologie/Anthropologie wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Unbeaten Paths -- John Fernandes

Face to Face - Face to Screen -- Pip Hare, Bina Elisabeth Mohn, Astrid Vogelpohl, Jutta Wiesemann

Think Tanks, Silicon Valley und 'flüchtige Überwachung' -- Ulrich Oberdiek, Andreas Daniel Kopietz (Hg.)

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Empfehlungen

Marc De Santis
State Legitimacy in a Fragile Context
An Anthropological Analysis of the Colombian Society

During the course of the last decades, the state experienced a revival on the scene of international development as there has been a growing acknowledgment amongst the international development community that the state plays a key role in enabling development in a specific society. Therefore, the role of the state and especially the concept of state-building have occupied a central place in the development discourse. In that respect, a growing interest has manifested itself in the discussion and analysis around so-called "fragile states". The author discussed the development discourse around that state-building paradigm in general and focuses through its field research in Colombia specifically on the question of the state legitimacy in so-called fragile contexts.

Marc De Santis is a development worker for the Swiss Agency for Development and Cooperation currently based in Ethiopia.

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Aktuelle Meldungen

Überleben - Weiterleben in Zentralasien, Afghanistan und anderswo

Lesung mit der Autorin Hannelore Börgel.

Freitag, 11. Otober2019, 19:30 Uhr

Ethnologisches Museum - Berlin-Dahlem
Takustr. 40, 14195 Berlin
(U-Bahn Dahlem Dorf/ Eingang Parkplatz Museum)

Zentralasien und Afghanistan stehen seit Jahrzehnten unter Generalverdacht der Nährboden für Terroristen zu sein. In Tadschikistan, Kirgisistan und Afghanistan kämpft die Mehrheit der Bevölkerung aber vor allem um ihr Überleben, entweder im Land oder als Arbeitsemigranten. Westliche Länder vernachlässigten den Gesamtblick auf die Region und die sozio-ökonomischen Verwerfungen.
Die prekäre soziale Situation der Bevölkerung ist heute die größte Bedrohung der politischen Stabilität in der Region. Wie organisieren die Menschen ihren Alltag vor dem Hintergrund politischer Fehlentwicklungen? Vor dem Versagen der Politik, in einer Welt, die in Unordnung geraten ist? Wie bitter der Alltag aussehen kann und wie Menschen trotzdem weiter kämpfen, darum geht es in diesem Buch. In manchen Geschichten und Beobachtungen steckt Hoffnung, weil die Menschen sich nicht aufgeben.
Das Überleben, das Weiterleben in Familienverbänden, als Einzelne in den unterschiedlichen Regionen, wird vor dem Hintergrund kurz skizzierter allgemeiner politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen erzählt.
Der analytische Blick auf die Entwicklungen in den Krisen- und Konfliktgebieten einerseits bei gleichzeitigem Blick "von unten" auf die speziellen Verhältnisse von Personen und Familien andererseits vermitteln geschärfte Einblicke in die Zeitgeschichte.

Hannelore Börgel, die seit mehr als dreißig Jahren Afrika, Asien und Lateinamerika als entwicklungspolitische Gutachterin und Beraterin bereist, ist seit 2000 vor allem in Krisenund Konfliktgebieten unterwegs. Den Wiederaufbau von Afghanistan begleitet sie seit 2002. Die Autorin schreibt auch für Zeitungen und Rundfunk. Sie ist Mitglied im Kuratorium des Fördervereins des Ethnologischen Museums.
Überleben - Weiterleben in Zentralasien, Afghanistan und anderswo

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