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Ethnologie Neuerscheinungen Cover 3-643-91090-5
Ethnologie/Anthropologie

Die "Ethnologie" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Es schlägt dabei bewußt eine Brücke zwischen der (außereuropäischen) Ethnologie und der Europäischen Ethnologie bzw. Empirischen Kulturwissenschaft. Regionale Zugänge (Europa, Asien, Afrika, Lateinanmerika, Ozeanien) finden neben thematischen Zugängen zu wichtigen Teildisziplinen (Medizin-, Religions-, Historischen-, Rechts-, Entwicklungsethnologie) eine angemessene Berücksichtigung.

Über die aktive Förderung englisch-sprachiger Titel ist LIT Verlag zu einem international anerkannten Fachverlag in der Ethnologie geworden.

Bei Fragen zum Fachgebiet Ethnologie/Anthropologie wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Kulturendialog mit Vilém Flusser -- Rodrigo Duarte, Thomas Friedrich (Hg.)

Königsmacht, Begehren, Ehebruch und Mord - Die Erzählung von David, Batseba und Urija (2 Sam 11) -- Andrea Fischer

Verflechtungen zwischen Byzanz und dem Orient -- Michael Grünbart (Hg.)

Mali - Rebellion, Terror, Heiliger Krieg oder Kampf um bessere Lebensbedingungen? -- Leonhard Harding

Das liturgische Gebet für Reisende und Pilger sowie Seefahrer -- Teodor Puszcz

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Empfehlungen

Denis Müller
Une éthique sous presse
Articles parus dans des journaux et sur des sites francophones depuis dix ans

Le travail de l'intellectuel consiste aussi dans la tâche d"eclairer l'actualit'e. Quand on d'ecouvre les articles qu'un auteur a r'edig'es durant ces dix dernieres ann'ees à destination de la presse ou d'un site internet, on peut être frapp'e, au premier coup d'oeil, par le cot'e disparate des sujets trait'es. D'une certaine maniere, quand l"ethique est sous presse frqq, elle part dans tous les sens. Mais cet ind'eniable inconv'enient pr'esente aussi bien des avantages. La r'eflexion philosophique ou th'eologique est autre chose qu'un simple esprit de systeme. Elle r'esonne au contact meme du r'eel, de l'exp'erience.

Denis Müller a souhait'e r'eunir ici sa production journalistique parce qu'elle lui paraît refl'eter sous un angle inhabituel le d'efi que repr'esente toute pens'ee : une confrontation avec les problemes sociaux, une lecture significative de la vie culturelle, une mise à l"epreuve de la question de Dieu.

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Aktuelle Meldungen

Interview und Podcast zu "Bewildering Borders. The Economy of Conservation in Africa"
Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch, die den Sammelband "Bewildering Borders" sowie zahlreiche weitere Einzelpublikationen im LIT Verlag veröffentlicht haben, sprachen kürzlich in einem Ö1-Interview zum Thema der San, eine Reihe ethnischer Gruppen im südlichen Afrika:

Im Rythmus der San

Außerdem gibt es einen online verfügbaren Podcast von Werner Zips, in dem dieser den kürzlich erschienen Sammelband vorstellt:

Podcast Österreichischer Austauschdienst

Inhalt:

Eine der ersten entscheidenden Änderungen im Zuge der europäischen Kolonialisierung Afrikas im 19. Jahrhundert, war das Ziehen von bis dato nicht vorhandenen, nationalstaatlichen Grenzen.
Im Zuge der Etablierung von Nationalparks, insbesondere ab den 1950er Jahren, mit einigen berühmten Ausnahmen wie dem Kruger Nationalpark in Südafrika, der bereits seit 1898 besteht, rückte das Land rund um die Grenzen wieder in den Fokus. Viele dieser Nationalparks sind grenzübergreifend, lässt sich doch schwer eine Grenze ziehen für Wildtiere oder auch dort ansässige ethnische Gruppen.
Der Etablierung von Nationalparks folgten Safaritourismus und auch Ethnotourismus, der sich nicht nur auf die Natur, sondern auch auf die Kultur der in diesen Gebieten lebenden Menschen bezieht. Oft von den ethnischen Gruppen selbst organisiert und administriert, entstehen Museumsdörfer und andere Arten der Vermarktung der eigenen Kultur.
Basierend auf den Ergebnissen und Erkenntnissen eines internationalen Workshops des African Borderlands Research Networks (ABORNE) im OeAD-Haus in Wien, entstand der Konferenzband “Bewildering Borders. The Economy of Conservation in Africa”. Sowohl die Konferenz als auch die wissenschaftliche Publikation wurden von der Kommission für Entwicklungsforschung (ehemals KEF an der OeAD-GmbH) gefördert.
In dieser Sendung spricht Doris Obrecht mit dem Kultur- und Sozialanthropologen und Dokumentarfilmer Werner Zips, einem der Herausgeber des Bandes, über die Bedeutung des Grenzlandes und seiner menschlichen und tierischen Bewohner/innen im südlichen Afrika, über die Vermarktung von Kultur und Natur und auch darüber, wem dies eigentlich erlaubt sein und dienen sollte.

Bewildering Borders

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