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Ethnologie/Anthropologie

Die "Ethnologie" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Es schlägt dabei bewußt eine Brücke zwischen der (außereuropäischen) Ethnologie und der Europäischen Ethnologie bzw. Empirischen Kulturwissenschaft. Regionale Zugänge (Europa, Asien, Afrika, Lateinanmerika, Ozeanien) finden neben thematischen Zugängen zu wichtigen Teildisziplinen (Medizin-, Religions-, Historischen-, Rechts-, Entwicklungsethnologie) eine angemessene Berücksichtigung.

Über die aktive Förderung englisch-sprachiger Titel ist LIT Verlag zu einem international anerkannten Fachverlag in der Ethnologie geworden.

Bei Fragen zum Fachgebiet Ethnologie/Anthropologie wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Egyptian-Islamic Views on the Comparison of Religions -- Francis Abdelmassieh

Katalog ländlicher Anschreibebücher aus Nordwestdeutschland -- Marie-Luise Hopf-Droste

Support for interreligious conflict in Indonesia -- Tery Setiawan

Beyond kawaii -- Brigitte Steger, Angelika Koch, Christopher Tso (Eds.)

Die Evolution der menschlichen Gottesbeziehung -- Detlef Witt

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Empfehlungen

Rodrigo Duarte, Thomas Friedrich (Hg.)
Kulturendialog mit Vilém Flusser

Dieses Buch ist das Ergebnis eines langfristigen Projekts, das Forscher Brasiliens und Europas verbindet. Daran anknüpfend sind auch zwei Vilem Flusser gewidmete Symposien nennenswert, die 2011 in Ouro Preto und Mannheim stattgefunden haben. Im Buch thematisieren Texte von Myriam Ávila, Rodrigo Duarte, Thomas Friedrich, Rainer Guldin, Oliver Ruf und Chirly dos Santos-Stubbe verschiedene Aspekte der Kultur auf der Basis des Flusserschen Denkens. Außerdem werden vier bisher unveröffentlichte Quellentexte vom tschechisch-brasilianischen - viel von der deutschen Kultur beeinflussten - Autor Vilem Flusser präsentiert.

Prof. Dr. Rodrigo Duarte lehrt Ästhetik und Sozialphilosophie am Fachbereich Philosophie der Universidade Federal de Minas Gerais Belo Horizonte (Brasilien).

Prof. Dr. Thomas Friedrich lehrt Philosophie und Designtheorie an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim.


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Aktuelle Meldungen

Interview und Podcast zu "Bewildering Borders. The Economy of Conservation in Africa"
Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch, die den Sammelband "Bewildering Borders" sowie zahlreiche weitere Einzelpublikationen im LIT Verlag veröffentlicht haben, sprachen kürzlich in einem Ö1-Interview zum Thema der San, eine Reihe ethnischer Gruppen im südlichen Afrika:

Im Rythmus der San

Außerdem gibt es einen online verfügbaren Podcast von Werner Zips, in dem dieser den kürzlich erschienen Sammelband vorstellt:

Podcast Österreichischer Austauschdienst

Inhalt:

Eine der ersten entscheidenden Änderungen im Zuge der europäischen Kolonialisierung Afrikas im 19. Jahrhundert, war das Ziehen von bis dato nicht vorhandenen, nationalstaatlichen Grenzen.
Im Zuge der Etablierung von Nationalparks, insbesondere ab den 1950er Jahren, mit einigen berühmten Ausnahmen wie dem Kruger Nationalpark in Südafrika, der bereits seit 1898 besteht, rückte das Land rund um die Grenzen wieder in den Fokus. Viele dieser Nationalparks sind grenzübergreifend, lässt sich doch schwer eine Grenze ziehen für Wildtiere oder auch dort ansässige ethnische Gruppen.
Der Etablierung von Nationalparks folgten Safaritourismus und auch Ethnotourismus, der sich nicht nur auf die Natur, sondern auch auf die Kultur der in diesen Gebieten lebenden Menschen bezieht. Oft von den ethnischen Gruppen selbst organisiert und administriert, entstehen Museumsdörfer und andere Arten der Vermarktung der eigenen Kultur.
Basierend auf den Ergebnissen und Erkenntnissen eines internationalen Workshops des African Borderlands Research Networks (ABORNE) im OeAD-Haus in Wien, entstand der Konferenzband “Bewildering Borders. The Economy of Conservation in Africa”. Sowohl die Konferenz als auch die wissenschaftliche Publikation wurden von der Kommission für Entwicklungsforschung (ehemals KEF an der OeAD-GmbH) gefördert.
In dieser Sendung spricht Doris Obrecht mit dem Kultur- und Sozialanthropologen und Dokumentarfilmer Werner Zips, einem der Herausgeber des Bandes, über die Bedeutung des Grenzlandes und seiner menschlichen und tierischen Bewohner/innen im südlichen Afrika, über die Vermarktung von Kultur und Natur und auch darüber, wem dies eigentlich erlaubt sein und dienen sollte.

Bewildering Borders

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