LIT Verlag Zum LIT Webshop

Aktuelles aus unseren Büros



Münster | Berlin | Wien | Zürich | London

Kataloge
Neuerscheinungen

Anglistik/Amerikanistik
Ethnologie/Anthropologie
Gender Studies
Germanistik
Geographie
Geschichtswissenschaft
Kommunikationswissenschaft
Kunst/Musik
Literaturwissenschaft
Medienwissenschaft
Medizin
Pädagogik
Philosophie
Politikwissenschaft
Psychologie
Rechtswissenschaft
Religionswissenschaft
Romanistik
Slavistik
Soziologie
Sportwissenschaft
Sprachwissenschaft
Theologie
Wirtschaftswissenschaft

Kraft zum Leben
Herrenkleidung


Libri
Neuerscheinungen



Politischer Moralismus -- Hermann Lübbe

Das Vokabular der miteinander Streitenden hat seit einiger Zeit denunziatorischen Charakter angenommen. Politische und intellektuelle Auseinandersetzungen enden immer häufiger in moralischer Diffamierung des Andersdenkenden. Der brillante Essay des Zürcher Philosophen fragt nach den Ursachen solcher Entrationalisierung öffentlicher Erörterungen.

Hermann Lübbe, geboren 1926 in Aurich/Ostfriesland. Studium der Philosophie und mehrerer sozialwissenschaftlicher Disziplinen in Göttingen, Münster, Freiburg/Br. 1951 Promotion, danach Assistententätigkeit. 1956 Habilitation. 1956-1963 Dozent und Professor an den Universitäten Erlangen, Hamburg, Köln und Münster. 1963-1969 Ordentlicher Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. 1966-1969 Staatssekretär im Kultusministerium von Nordrhein-Westfalen. 1969-1970 Staatssekretär beim Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. 1969-1973 Ordentlicher Professor für Sozialphilosophie an der Universität Bielefeld. Seit 1971 Ordentlicher Professor für Philosophie und Politische Theologie an der Universität Zürich.


Auswahl



Theologie: Forschung und Wissenschaft
Josef Nolte
Savonarola. Michelangelo. Luther
Ergänzungen zur Reformationsgeschichte und weiterreichende Fragen

Nach den vornehmlich deutschen Erinnerungsfeiern zur 500. Wiederkehr von Luthers Thesenanschlag in Wittenberg stellt der Theologe und Historiker Josef Nolte in eindringlichen Studien die bislang niedergehaltene Bedeutung des 1498 in Florenz hingerichteten Bußpredigers und Stadtreformers Savonarola heraus. Seine starke Wirkung auf die Reformation Luthers und sein Einfluss auf die Kunst Michelangelos machen Savonarola zu einer überragenden Epochengestalt des Reformationszeitalters. In dem Dreigestirn Savonarola - Michelangelo - Luther tritt ein anderes und europäisches Format der Reformation zutage und gibt der Reformationsgeschichtsschreibung weitreichende Fragen auf.

Josef Nolte, geboren 1940, Dr. theol., war nach jahrelanger Tätigkeit beim Tübinger Sonderforschungsbereich "Spätmittelalter und Reformation" von 1983 - 2005 Professor für Europäische Kulturgeschichte und Kunstwissenschaft an der Universität Hildesheim. Er lebt und publiziert seit seinem Ruhestand in Tübingen.

mehr...

Aktuelle Meldungen

3-643-14111-8

Religionswissenschaft - 11.01.2019
Yehuda Bauer - Der islamische Antisemitismus
Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.

Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen

weitere Meldungen...
(c) LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London - Impressum/Kontakt